Die Geschichte des Samichlaus
Der Samichlaus-Brauch hat in der Schweiz und besonders in der Zentralschweiz eine jahrhundertealte Tradition. Er basiert auf der Legende des heiligen Nikolaus von Myra, der im 4. Jahrhundert lebte und für seine Güte und Hilfsbereitschaft bekannt war.
Der Heilige Nikolaus
Nikolaus von Myra war Bischof in der heutigen Türkei und wurde bekannt für seine Wohltätigkeit gegenüber Armen und Kindern. Zahlreiche Legenden berichten von seinen guten Taten, wie der heimlichen Beschenkung armer Familien.
Der Schweizer Samichlaus
In der Schweiz entwickelte sich aus diesen Legenden der traditionelle Samichlaus, wie wir ihn heute kennen. Mit seinem langen roten Mantel, der Bischofsmitra, dem Stab und dem grossen Buch zieht er jedes Jahr am 6. Dezember durch die Strassen.
Der Schmutzli
Der Schmutzli ist der treue Begleiter des Samichlaus. Ursprünglich sollte er die Kinder vor den Folgen von Unarten warnen. Heute ist er ein freundlicher Gehilfe, der mit Nüssen und Lebkuchen die Kinder beschenkt und dem Samichlaus zur Hand geht.
Tradition in Inwil
In Inwil pflegen wir den Samichlaus-Brauch seit Generationen. Die Chlausengesellschaft wurde gegründet, um diese wertvolle Tradition zu bewahren und an die nächsten Generationen weiterzugeben.
Unsere Werte
- Tradition: Bewahrung des jahrhundertealten Brauchtums
- Freude: Leuchtende Kinderaugen und festliche Stimmung
- Gemeinschaft: Zusammenhalt in der Gemeinde fördern
- Respekt: Rücksichtsvoller Umgang mit allen Menschen
- Authentizität: Echte Begegnungen und persönliche Momente
Symbole und ihre Bedeutung
Der rote Mantel
Symbol für das Bischofsamt und die Würde des heiligen Nikolaus
Die Mitra
Die Bischofsmütze zeigt die kirchliche Autorität
Der Stab
Symbol für den Hirten, der seine Herde beschützt
Das goldene Buch
Enthält die guten und weniger guten Taten der Kinder
Der Esel
Treuer Begleiter, der die schweren Säcke trägt
Nüsse & Lebkuchen
Traditionelle Gaben als Zeichen der Wertschätzung